Geschichte

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Hamburg, Krieg und Nachkrieg Hamburg, Krieg und Nachkrieg Zwei große Katastrophen beherrschen die Geschichte Hamburgs und haben die tiefgreifendsten Veränderungen des Hamburger Stadtbilds bewirkt: der Große Brand von 1842 und die alliierten Bombenangriffe vom Juli 1943, die sich unter ihrem biblischen Codenamen »Operation Gomorrha« tief ins Gedächtnis der Stadt eingebrannt haben. Etwa ein Drittel aller Gebäude der Stadt wurde dabei zerstört, Zehntausende Hamburger verloren ihr Leben, Hunderttausende machten die Zerstörungen obdachlos.
Mit den Augen von sechs bedeutenden Stadtfotografen und einer jüngst wiederentdeckten Hamburg-Fotografin zeigt dieser Bildband die nationalsozialistische Vorgeschichte und die traumatische Nachgeschichte dieses epochalen Ereignisses der Hamburger Stadtgeschichte zwischen 1939 und 1949 – von dem Jahr, in dem der Zweite Weltkrieg begann, bis zum Gründungsjahr der Bundesrepublik. Zu sehen sind nationalsozialistischer Größenwahn und seine Manifestationen in Propaganda und Militär, dann immer größere Kriegszerstörungen, Farbaufnahmen und heimlich entstandene Fotografien des Feuersturms sowie KZ-Häftlinge beim zwangsweisen Räumungseinsatz, schließlich das letzte Aufgebot von Jungen und alten Männern im Volkssturm und eindringliche Porträtfotografien aus Notunterkünften und dem langen Hungerwinter, der die Stadt zu Beginn des Jahres 1947 für Monate erstarren ließ – bevor sich auf Märkten und im Straßenhandel Vorboten des Wirtschaftswunders und neues Leben zu regen beginnen.

Die Fotografen: Erich Andres, Willi Beutler, Walter Lüden, Alice O’Swald-Ruperti, Theo Scheerer, Hugo Schmidt-Luchs, Joseph Schorer.
  • 288 Seiten
  • Hardcover
  • mit ca. 250 Farb- und s/w-Abb.

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Speicherstadt Story - Geschichten von Menschen und Handel Speicherstadt Story - Geschichten von Menschen und Handel Die Geschichte der Speicherstadt, Hamburgs zum UNESCO-Welterbe erklärter ehemaliger Lagerhauskomplex, liegt bisher vor allem als Darstellung ihrer Entstehung, ihres Baues und ihrer Architektur vor. Die großartige Gezeiteninsel an den Fleeten, Hamburgs Schatzkasten der Kolonialzeit, war eine Erfolgsgeschichte auf Zeit. Mit dem Ende des Stückguttransports und der Einführung europäischen Zollrechts fiel die sinnliche Welt der Böden und Winden der Krise und dem Leerstand anheim. Die langjährigen Nutzer und ihre zahlreichen Erinnerungen verschwanden mit der Zeit.
Erstmalig wird mit "Speicherstadt Story – Geschichten von Menschen und Handel" des Hamburger Autoren und Theatermachers Michael Batz der Versuch unternommen, die Innenseite des Quartiers zu beleuchten und, soweit noch verfügbar, anhand von originären Quellen zu erzählen. Dabei versucht der Autor, Menschen und Schicksale wiederzufinden und damit auch den Orten ihre Geschichte zurückzugeben, um sie dem Leser lebendig und verständlich zu machen.
Recherchen in Archiven sowie Interviews mit früheren Quartiersleuten, Kaffee- und Teehändlern, Mitarbeitern der HHLA, Teppichhändlern und Schiffsausrüstern zeichnen ein spannendes Bild dieses weltweit einmaligen Quartiers – das anhand der hiesigen Arbeit, der Geschäfte und einschlägiger Ereignisse verdeutlicht wird.
Neben aller nüchterner Wirtschaftstätigkeit war der Freihafen hinter dem Zollzaun aber immer auch ein phantastischer Ort, dessen Kulisse vielen Filmen besondere Atmosphäre verschafft hat. Auch diese Seite der Speicherstadt beleuchtet Michael Batz in seinem umfassenden Werk, das durch zahlreiche Bilder, Dokumente und Faksimiles abgerundet wird.
  • Autor: Michael Batz
  • Zahlreiche Farb-Abbildungen und historische Aufnahmen
  • Format: 24 x 28 cm
  • Seitenzahl: ca. 280 Seiten

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Hamburg. Fotografien 1947-1965 Walter Lüden Hamburg. Fotografien 1947-1965 Walter Lüden Hamburg in Bewegung: In den Jahren 1947 bis 1965 hielt der Fotograf Walter Lüden (1914–1996) das Leben in seiner Heimatstadt auf unzähligen Fotos fest. In drei Zeitabschnitte geordnet, zeigen die Aufnahmen in diesem Band eindrucksvoll, wie Hamburg nach dem Krieg wieder auferstand und sich die Stadt vom Stillstand der frühen Nachkriegszeit in die lebendige Metropole der 1960er Jahre verwandelte. Ob auf der Straße, in den Grünanlagen, im Hafen, in privaten wie öffentlichen Gebäuden: Als Chronist des Alltags hatte Lüden ein sicheres Gespür für vollkommene Bildkompositionen zwischen Stadtansicht und Straßenfotografie, zwischen der baulichen Szenerie einer Großstadt und dem scheinbar beiläufigen Detail einer Straßenszene. Unablässig war er mit seiner Leica und später der Hasselblad unterwegs und dokumentierte die Stadt als freier Fotograf wie im Auftrag von Zeitungen und Firmen: Passanten an der Ampel und in den Einkaufsstraßen, der Warenumschlag im Hafen, öffentlicher Nahverkehr oder Kinder auf dem Spielplatz – vermutlich werden sich einige Hamburger auf den Bildern in diesem Buch wiedererkennen.

Der Bildband mit einer breiten Auswahl aus dem mehrere tausend Filme umfassenden Nachlass erscheint im Jahr des 100. Geburtstags von Walter Lüden und macht ein weitgehend unveröffentlichtes fotografisches Werk sichtbar, das in der Fotografiegeschichte der Stadt kaum seinesgleichen hat.
  • frühe Hamburger Straßenfotografie, große Fotokunst
  • eine pulsierende Metropole im Wirtschaftswunder
  • Prachtband (Halbleinen,Großformat, hochwertiges Papier)
  • Umfang: 240 Seiten mit über 200 Duoton-Abbildungen

€ 39,90
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Sankt Georg Buch Sankt Georg Buch Das Sankt Georgbuch erschließt den innenstadtnahen Stadtteil Sankt Georg in sechs Spaziergängen. Neben einem Rundgang durch die Mitte des Stadtteils und drei Touren entlang seiner nördlichen, östlichen und südlichen Grenze sowie in Reichweite der Alster führen zwei weitere Spaziergänge nach Hammerbrook und in die nördlich angrenzenden Stadtteile Borgfelde, Hohenfelde sowie Teile Hamms. Die Streifzüge berichten u.a. von der historischen Keimzelle Sankt Georgs, seinen Kirchen, den Spuren, die Handwerk und Industrialisierung im Viertel hinterlassen haben, von alter und moderner Kunst, den für den Stadtteil bedeutsamen Krankenhäusern sowie grausamen mittelalterlichen Hinrichtungsritualen. Ergänzt werden die mit zahlreichen historischen und aktuellen Bildern illustrierten Rundgänge durch eine Chronik mit den wichtigen Ereignissen in der Geschichte Sankt Georgs, eine Rubrik »Leute aus Sankt Georg« sowie einen Adressteil mit gastronomischen und Einkaufsempfehlungen entlang des Wegs. Exkurse widmen sich u.a. der Gentrifizierung, der Prostitution, den Plänen zum nie realisierten Alsterzentrum, dem Borgesch, dem schwulen Leben im Stadtteil sowie der alliierten Militäroperation »Gomorrha«, die im Zweiten Weltkrieg ganze Wohngebiete im Hamburger Osten auslöschte.
  • Sechs Spaziergänge durch den innenstadtnahen Stadtteil
  • Tipps zu Geschäften, Cafés, Restaurants und kulturellem Leben
  • Mit ca. 200 schwarz/weiß-Abbildungen
  • Umfang: 232 Seiten

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